Trallala
Fachwerkhäuser, Cafés und Marktleben am Marktplatz von Rinteln an einem Sonnentag

Warum es Trallala gibt

Samstagabend, 19:47 Uhr. Und keiner weiß, was läuft.

Vier Vereine, drei Kirchen, zwei Theater und ein Marktplatz – und jedes Programm steht auf einer anderen Seite. Irgendwann haben wir aufgehört zu suchen und angefangen, alles an einen Ort zu tragen.

Frau sitzt abends am Küchentisch vor dem Laptop und sucht nach Veranstaltungen
Rinteln, Minden, Bückeburg: überall dieselbe Sucherei am Küchentisch.
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Eine harmlose Frage, sieben offene Tabs

„Was ist am Samstag los?“ Klingt einfach. Ist es nicht.

Der Sportverein hängt den Zettel ins Foyer. Die Kirche legt ihre Gottesdienste in eine PDF-Datei. Das Theater stellt den Spielplan als Bild online. Die Stadt pflegt einen Kalender, den kaum jemand findet, weil er drei Menüpunkte tief liegt. Und die Kirmes steht nur auf dem Plakat am Laternenmast.

Nach der siebten Seite saßen wir mit einer Tasse kaltem Kaffee da – und wussten immer noch nicht, was im Nachbarort los ist.

Festzug mit geschmücktem Wagen und Publikum bei einem Schützenfest
So sieht es aus, wenn die Region feiert – nur stand es nirgends.
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Dann haben wir angefangen zu sammeln

Termin für Termin, von Hand. Aus den Originalquellen: den Kalendern der Vereine, den ICS-Dateien der Veranstalter, den Spielplänen der Häuser, den Terminlisten der Kommunen.

Titel, Datum, Uhrzeit, Ort – und immer der Link zu der Seite, auf der der Termin wirklich steht. Beschreibungen schreiben wir selbst; abgeschrieben wird nichts. Und geholt wird nur dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist.

Marktplatz von Rinteln mit Uhrturm, Fachwerkhäusern und Ständen
Rinteln: Marktplatz mit Uhrturm – hier findet das statt, was sonst nirgends steht.
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Heute steht es an einem einzigen Platz

Aus dem Notizzettel ist ein Kalender geworden: Termine aus fünf Gebieten, von der Kirmes über Schützenfest und Flohmarkt bis Theater, Konzert, Gottesdienst, Fußball und Ausstellung.

Filterbar nach Ort und Umkreis, nach Kategorie und Zeitraum – als Liste, als Monatskalender und auf der Karte. Ohne Konto, ohne Anmeldung, ohne App-Store. Wer will, legt ihn sich wie eine App auf den Startbildschirm.

Und jeder Termin führt zurück dorthin, wo er herkommt.

4.598Termine im Kalender
49Orte aus der Region
42Originalquellen
25Kategorien
5Gebiete
„Wir wollten nur wissen, was am Wochenende in der Nachbarschaft läuft.“
Daraus ist ein Kalender für die ganze Region geworden – mit 4.598 Terminen, gepflegt aus den Originalquellen der Veranstalter und Vereine.

Was das für die Region verändert

Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Herford, Kreis Schaumburg, Bielefeld und Osnabrück – und immer mehr Orte drumherum.

Gäste sitzen vor den Cafés am Marktplatz von Rinteln
In Rinteln: Die Cafétische sind voll – nur gewusst hat es keiner.
Junge Leute

Man muss nicht mehr suchen – man sieht es.

Kaum jemand liest noch Plakate am Laternenmast oder die Terminübersicht in der Zeitung. Die Frage „was geht heute?“ stellt man am Handy – und dort stand bisher nichts. Jetzt steht es dort: Termine aus dem eigenen Ort, gefiltert nach dem, was einen wirklich interessiert, mit Teilen-Knopf für die Gruppe. Wer sehen kann, was los ist, geht auch hin.

Handballspiel in einer gut besuchten Sporthalle
Halle voll, Verein lebendig: Nachwuchs kommt, wenn man ihn einlädt.
Vereine und Organisatoren

Nachwuchs fängt damit an, dass man weiß, dass es euch gibt.

Fast jeder Verein klagt, dass keine Jungen mehr kommen. Die Jungen sind da – nur nicht dort, wo die Plakate hängen. Im Kalender erreicht man sie mitten im Alltag: im eigenen Ort, in der passenden Kategorie, im richtigen Moment. Termine eintragen kostet nichts und wird automatisch weitergezeigt. Wie das geht →

Marktplatz mit Cafés und Geschäften an einem Sonnentag
Rinteln, Marktplatz: Hier bleibt das Geld in der eigenen Stadt.
Wirtschaft und Tourismus

Wer hier etwas findet, fährt nicht weg.

Jeder Termin, der besucht wird, ist Umsatz vor der eigenen Haustür: im Restaurant, im Laden, im Café, im Taxi, im Hotel. Ein Ausflug nach Rinteln, Bückeburg, Porta Westfalica oder ins Weserbergland kostet kein Fernreise-Ticket – er passt in einen Nachmittag. Regionale Wertschöpfung entsteht nicht durch Plakate, sondern dadurch, dass die Menschen wissen, was läuft.

Warum wir das machen

Weil eine Region davon lebt, dass die Menschen wissen, was in ihr passiert. Wir sind keine Plattform, die von der Region abschöpft – wir wollen, dass das Leben hier sichtbar wird.

Blick über das Wesertal vom Jakobsberg bei Porta Westfalica
Wesertal von der Porta-Kanzel: Das Wochenende liegt direkt vor der Haustür.
Nähe statt Fernweh

Das Wochenende liegt vor der Haustür.

Ob Konzert im Gemeindehaus, Schützenfest im Nachbarort, Flohmarkt am Sonntag oder Ausflug an die Weser: Fast alles, was einen guten Samstag ausmacht, ist im Umkreis von 30 Kilometern zu haben – man muss es nur finden. Wir sammeln es an einer Stelle, damit niemand mehr sieben Seiten durchsuchen muss.

Weserufer mit Bäumen und Spazierweg
Minden, Weserufer: Jeder Besuch ist Umsatz in der eigenen Stadt.
Für die Wirtschaft vor Ort

Jeder Besuch ist Umsatz in der eigenen Stadt.

Gastronomie, Einzelhandel, Taxi, Hotels, Kioske: Wer wegen einer Veranstaltung in den Ort kommt, bleibt oft zum Essen, kauft ein, tankt, übernachtet. Und wer sieht, dass es hier etwas gibt, plant Wochenenden in der Umgebung statt nur im Urlaub weit weg. Eine Region, in der man etwas findet, ist auch eine Region, in der man bleiben will.

Rathaus und Marktplatz einer Stadt in der Region
Minden, Altstadt: Kein Klick geht an eine große Plattform.
Was wir davon haben

Keine Gebühr, keine Provision – der Klick gehört dem Veranstalter.

Vereine und Veranstalter zahlen nichts, um hier zu stehen. Für uns gibt es keine Anzeige, die den ersten Platz kauft: die Reihenfolge ergibt sich aus Ort, Kategorie und Zeit. Und jeder Termin führt mit einem Klick zurück zur Seite des Veranstalters – nicht zu uns. Sichtbarkeit in der Region entsteht so für die, die sie sich sonst nicht leisten könnten.

Riesenrad einer Kirmes in der Abenddämmerung

Einen Termin, den noch keiner kennt, gibt es nicht.

Wenn in Ihrer Nachbarschaft etwas läuft, gehört es hierher. Schicken Sie uns Ihren Termin oder holen Sie sich den Kalender auf die eigene Website.